Szenario «Tief gemäht, dann Gewitter»
Darum geht es: Erde, wenig Zucker und Regen: wie schnell kippt die Gärung, wenn mehrere Fehler zusammenkommen?
Kleereicher Bestand, mit 5 cm Schnitthöhe am Morgen um 7 Uhr gemäht, mit Zinkenaufbereiter in die Schwade. Zetter und Schwader sind zu tief eingestellt, auf der Wiese hat es Maulwurfshaufen. Gezettet wird am Tag 2 um 9 Uhr; das Futter liegt breit, als am Nachmittag das Gewitter kommt. Schwaden am Tag 3 um 10 Uhr, einfahren um 12 Uhr ins Flachsilo.
Ausgangslage
- Wiese: Kleereich, Stadium Ähren-/Rispenschieben, 30 dt TS/ha
- Maschinen: Zinkenaufbereiter, Schnitthöhe 5 cm, Mähschwade
- Ziel: Flachsilo (Ladewagen), 30 bis 40 % TS
Wetter: Gewitter am Tag 2
Heiss und schwül, am Nachmittag des 2. Tages Gewitter.
- Tag 1: 14 bis 28 °C, sonnig, kein Regen
- Tag 2: 16 bis 29 °C, wechselnd bewölkt, 15 mm Regen
- Tag 3: 13 bis 22 °C, wechselnd bewölkt, kein Regen
- Tag 4: 11 bis 24 °C, sonnig, kein Regen
Was du tippst
Wie hoch ist die TS beim Einfahren? Wie viel Rohasche steckt im Futter? Und welche Gärqualität (Note 1 bis 5) hat die Silage nach sechs Wochen? Danach läuft das Szenario im Zeitraffer, und die Erklär-Karten zeigen, warum das Ergebnis so ausfällt.
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